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Südafrika

Wappen von Südafrika

Die Republik Südafrika ist ein Staat an der Südspitze Afrikas und eine regionale Wirtschaftsmacht. Das Land mit der Hauptstadt Pretoria liegt zwischen 22 und 35 Grad südlicher Breite sowie zwischen 17 und 33 Grad östlicher Länge (ohne Berücksichtigung der Prinz-Edward-Inseln). Im Süden und Südosten grenzt es an den Indischen Ozean und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Norden liegen die Nachbarstaaten Namibia, Botsuana und Simbabwe, östlich davon Mosambik und Swasiland. Das Königreich Lesotho ist eine Enklave, wird also vollständig von Südafrika umschlossen.
Südafrika ist ein ethnisch sehr gemischtes Land, in dem Menschen aller Hautfarben leben und das aufgrund dieser Vielfalt oft als Regenbogennation bezeichnet wird. Da die verschiedenen Volksgruppen aber nicht immer konfliktfrei nebeneinander lebten, beherrschten ethnische Probleme und Unruhen zwischen der weißen Bevölkerungsminderheit und der schwarzen Mehrheit die Geschichte und Politik des Landes. Die National Party, Partei der meist niederländisch-stämmigen Buren, richtete nach ihrem Wahlsieg im Jahr 1948 das weltweit geächtete System der Apartheid ein, das jedoch schon vorher unter der politischen Führung der britisch-stämmigen Staatsführung ihren Anfang genommen hatte und bis kurz nach der Wahl des gemäßigten Präsidenten Frederick Willem de Klerk Bestand hatte. Die Wende in der Politik im Jahr 1990 wurde durch den jahrelangen Kampf der schwarzen Bevölkerungsmehrheit der Bantu-Völker unter ihrem politischen Führer Nelson Mandela, der auch 1994 zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt wurde, erreicht. Ein ungelöstes Problem ist, dass die khoisanide Altschichtbevölkerung, die überwiegend noch als Wildbeuter lebt, heute in ihrem Überleben bedroht ist.
Südafrika ist außerdem eines der wenigen Länder in Afrika, in dem noch nie ein Staatsstreich stattgefunden hat. Freie und geheime Wahlen werden seit Ende des 19. Jahrhunderts durchgeführt, zu gleichen Wahlen wurden sie allerdings erst 1994, als es auch der nicht-weißen Bevölkerung erlaubt wurde zu wählen. Die Wirtschaft des Landes ist die bedeutendste und weitestentwickelte auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.

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Joh.
burg
26/14 26/14 24/13 22/10 19/7 17/4 16/4 20/7 23/9 25/12 25/13 26/14
Kapstadt 26/16 27/16 26/15 23/13 20/11 19/9 17/9 18/9 19/10 22/12 24/14 26/15
Durban 28/20 28/20 26/19 24/16 23/13 21/10 20/10 21/12 21/13 22/15 23/17 25/19
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Reisebericht Südafrika/Swasiland

Wir machten 1996 eine 12 tägige Rundreise durch Südafrika, ausgehend von Johannesburg. Nach Abholung am Flughafen fuhren wir nach Gold Reef City, einer Stadt im Stil der Goldgräberjahre, wo wir eine Goldmine besichtigen konnten und bei der Herstellung von Krüger Rand zuschauen konnten.
Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter nach Pretoria, der Gartenstadt Südafrikas. Wir machten eine Stadtrundfahrt und besuchten das Parlamentsgebäude. Von hier aus hatte man einen wunderschönen Blick über Pretoria mit seinen zu dieser Jahreszeit blühenden Jakaranda Bäumen.

Das nächste Ziel war der Blyde River Canyon, eins der größten Naturwunder Afrikas. Vor uns lag eine 26 km lange ausgewaschene Schlucht, die schon wegen ihrer Kargheit wieder schön war. Ein nächster Halt galt Bourkes Luck Potholes, wo der Blyde River kreisrunde Löcher in den Fels gefressen hat. Nach einem Besuch in Pilgrims Rest, einer kleinen Goldgräberstadt von 1873 ging es weiter in Richtung Krüger National Park.

Das Frühstück war sehr früh und wir gingen danach auf eine ganztägige Pirschfahrt in den Krügerpark. Der Park, fast so groß wie Rheinland Pfalz, gilt als eins der artenreichsten Reservate Afrikas. Wir übernachteten in der Karos Lodge und am nächsten Morgen ging es noch einmal auf Pirschfahrt. Von hier aus war unsere nächste Station das Königreich Swaziland. Nachdem wir die Einreiseformalitäten erledigt hatten, fuhren wir in Richtung Mbabane, der Hauptstadt von Swaziland.

Der nächste Tag war für die Reise ins Königreich Zululand und und den Nationalpark Hluhluwe vorgesehen, der eine große Anzahl von Nashörnern beherbergt. Wir übernachteten in der Bushlands Lodge. Bevor wir am nächsten Morgen die Reise nach Umhlanga antraten, machten wir in einem Zulukral halt und lernten etwas über die Geschichte und Kultur des Zulustammes.

Unsere Reise ging weiter Richtung Süden über Durban in die Transkei. Wir übernachteten in dem an der Wildcoast gelegenen Hotel Wildcoast Sun. Über Umtata ging es nun in die Ciskei, deren westliche Grenze der Fishriver Canyon bildet. Unser Ziel war Grahamstown, eine geschichtsträchtige Universitätsstadt, in der sich schlichte Siedlerhütten neben georgianischen Gebäuden finden.

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter nach Graaf-Reinet und in das Valley of Desolation. In Millionen von Jahren hat hier die Erosion bizarre Formationen geschaffen. Die Übernachtung war im Drostdy Hotel, das aus vielen einzelnen kleinen Häusern besteht.
Nach einem Besuch von Graaf-Reinet fuhren wir über die Tsitzikamma Berge in Richtung Gartenroute. Wir machten halt an dem bekannten Badeort Plettenberg Bayund in dem in einer Lagune gelegenen Stadt Knysna. Die Übernachtung war in der Karos Wilderness Lodge.

Der nächste Tag stand im Zeichen der Straußenzucht. Wir fuhren nach Oudtshoorn, der Hauptstadt der "Kleinen Karoo" und besuchten eine Straußenfarm.
Unser nächstes Ziel war Kapstadt, wo unsere Rundreise am übernächsten Tag enden sollte. Wir wohnten im Hotel Arthurs Seat. Da es wegen schlechter Witterung nicht möglich war, den Tafelberg zu besuchen, machten wir eine Stadtrundfahrt.

Wir besuchten am nächsten Tag den botanischen Garten von Kapstadt, die Waterfront und natürlich das Kap der guten Hoffnung. Auf dem Weingut Klein Constanzia machten wir eine Weinprobe und besuchten Seal Island und die Kolonie der Pinguine.

Nach diesem dicht gedrängten Programm in Kapstadt endete unsere Rundreise, die uns einen ersten Einblick von Südafrika gewährte und wir flogen zurück nach Johannesburg um von hier unsere Heimreise nach Deutschland anzutreten.