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Kenia 2006

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Wappen von Kenia

Kenia (Swahili, englisch: Kenya [ˈkɛnjə, ˈkiːnjə]) ist ein Staat in Ostafrika. Kenia grenzt im Nordwesten an den Südsudan, im Norden an Äthiopien, im Osten an Somalia, im Süden an Tansania und im Westen an Uganda. Im Südosten grenzt der ostafrikanische Staat an den Indischen Ozean.
Es gibt eine Vielzahl an Nationalparks in Kenia, die ein wichtiges Standbein für den Tourismus darstellen. Der größte Nationalpark ist der Tsavo-Nationalpark, der in Tsavo-Ost und Tsavo-West gegliedert ist. Die bekannte Masai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti, ist formell kein Nationalpark, sondern ein Naturschutzgebiet. Hier findet man besonders in den Monaten Juli und August einen großen Tierreichtum, bedingt durch die Herdenwanderungen von Gnus, Zebras, Antilopen, Büffeln und Impalas.

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Hier eine kurze Reisebeschreibung

Afrika mit seinen wunderschönen Landschaften und der unvergleichlichen Tierwelt hatte uns mal wieder gelockt um hier einen schönen und interessanten Urlaub zu verbringen.
Wir hatten das Hotel Whitesands gebucht, dass etwa 12 km von Mombasa entfernt liegt. Das Hotel liegt in einem großen Palmenhain direkt am Strand und verfügt über mehrere Pools von denen es uns der so genannte Ruhepool besonders angetan hatte. Hier verbrachten wir die ersten Tage unseres Urlaubs, bevor wir auf die obligatorische Safari gingen.

Bei regnerischem Wetter holte unser Fahrer uns ab und die Fahrt ging in Richtung Tsavo Ost Nationalpark.
Der Nationalpark liegt im Südosten Kenias und ist mit 21.000 qkm Fläche halb so groß wie die Niederlande. Wir fuhren in den westlichen Teil des Parks und konnten nach kurzer Zeit die ersten Tiere beobachten. Noch bevor wir unsere Lodge erreichten, machten wir halt bei Mzima Springs, einem See, der aus dem Schmelzwasser des 100 km entfernten Kilimandjaro gespeist wird. Da der See von Hippos und Krokodilen bewohnt war, wurden wir von einer bewaffneten Wildhüterin begleitet.

Wir erreichten die Kilaguni Lodge und genossen erst einmal den Ausblick über die weite Landschaft des Tsavo Nationalparks und die Tiere, die man hier direkt von der Hotelterrasse beobachten konnte.
Am nächsten Tag brachen wir auf in Richtung Amboseli Nationalpark.
Auf unserem Weg dorthin besuchten wir die Shetani Lavafelder und mussten dafür das Rhino Sanctuary durchqueren, eine Schutzzone für Nashörner. Auch hier durfte man das Gebiet nur mit einem bewaffneten Wildhüter zu betreten. Er stieg also zu uns ins Auto und wir konnten losfahren. Wir erreichten das Shetani Lavafeld, ein vor hunderten von Jahren erkalteter Lavastrom. Der Himmel war Wolken verhangen und es regnete immer mal wieder.

Nachdem wir schon auf dem Weg zum Amboseli Nationalpark viele Tierbeobachtungen gemacht hatten, erreichten wir unser Hotel für die nächsten 2 Tage, die Amboseli Serena Lodge.
Der Amboseli Park gehört zu den meist besuchtesten Nationalparks des Landes. Diesen Ruhm verdankt er seinem Wildreichtum und der malerischen Lage unterhalb des Kilimandjaro. Das 400 qkm große Areal liegt im Süden Kenias, nahe der Grenze zu Tansania. Durch zahlreiche Seen und Sümpfe gibt es das ganze Jahr über ein gutes Futterangebot und daher hat man hier die dichteste Wildkonzentration Ostafrikas.

Die schlimmsten Wolken hatten sich verzogen und gaben nun den Blick auf den Kilimandjaro frei, dessen Gipfel immer noch schneebedeckt ist.
Eigentlich besteht der Kili, wie ihn die Eingeboren nennen aus drei Gipeln, dem 4006 m hohen Shira, dem 5149 m hohen Mawenzi und dem im Zentrum, von Eis umgebenen Kibo, der es auf 5896 m bringt. Der Kibo ist die jüngste Formation. Schwefelhaltige Gase im Kraterinneren deuten auf latente vulkanische Aktivität hin. Natürlich stand wie bei jeder Safari auch wieder der Besuch eines Massai Dorfes auf dem Programm.

Die Massai sind ein Volk der Krieger und Hirten. Ihre Anzahl wird auf eine halbe Million geschätzt und sie bewohnen etwa zu gleichen Teilen Kenia und Tansania. Sie sind bekannt für ihren großen schlanken Körperbau.

Das Ansehen eines Massai steigt mit der Anzahl seiner Frauen. Der Brautpreis beinhaltet jeweils eine Anzahl von Rindern, die generell als Zahlungsmittel gelten.

Die Wichtigkeit von Dollar und Euro als Zahlungsmittel sind aber den Massai nicht verborgen geblieben und es ist heute keine Seltenheit einen mit Handy telefonierenden Massai der seine Rinder hütet, in der Steppe zu treffen.

Wir hatten Gelegenheit uns im Dorf umzusehen. Wir wurden durch Gesänge und Tänze begrüßt, man erklärte uns einiges über ihre Medizin, zeigte uns wie Feuer gemacht wird, und liess uns Einblick in den Schulunterricht nehmen. Der Dorfvorsteher zeigte uns seine aus Kuhdung bestehende Hütte, in der Massaisprache Manyatta.
Natürlich ist der Besuch des Dorfeigenen Andenkenmarktes ein fester Programmpunkt und man kommt nicht umhin einiges zu kaufen. Was uns erst später klar wurde, war, dass die Schule eigentlich ein Ziegenstall war, den die Kinder ab und zu zum lernen benutzten. Die Kinder wurden also aufgefordert zur Schule zu laufen, nachdem man die Ziegen rausgetrieben hatte. Während die Kinder in ihren Bänken Platz nahmen, standen die Ziegen beleidigt vor der Tür.

Wir verließen das Massaidorf und fuhren zurück ins Hotel. Am Nachmittag machten wir eine weitere Pirschfahrt bis zum Sonnenuntergang.
Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns vom Amboseli Nationalpark, aber nicht ohne die Fahrt zur Wildbeobachtung zu nutzen. Wir verliessen also den Amboseli Nationalpark und machten uns auf den Weg zurück nach Mombasa und unserem Strandhotel, wo wir die letzte Woche unseres Urlaubs verbrachten.

Hier einige Bilder aus dem Album Kenia 2006...