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Seychellen

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Wappen der Seychellen

Die Republik Seychellen (dt.: Seychellen [zeˈʃɛlən], veraltet Seschellen; Seychellenkreol: Sesel, frz.: Seychelles [seˈʃɛl], engl.: Seychelles [seɪˈʃɛlz]) ist ein Inselstaat im Indischen Ozean.
Die Seychellen gehören topographisch zu Afrika, sie liegen auf dem nördlichen und westlichen Teil des Maskarenrückens, einer untermeerischen Schwelle im westlichen Teil des Indischen Ozeans. Südlich der Seychellen liegen die Inselstaaten Madagaskar, Mauritius und die Komoren vor der ostafrikanischen Küste. Die Republik Seychellen besteht aus etwa 115 Inseln, nach der Geologie sind es 42 Granitinseln und 73 Koralleninseln, man teilt sie nach ihrer Lage in die zwei Hauptgruppen Inner Islands und Outer Islands ein.

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Die Seychellen - ein traumhaftes Inselreich


Mahé

Nordöstlich von Madagaskar, liegen die knapp 100 Eilande der Seychellen verstreut im indischen Ozean. Die Landfläche der Seychellen umfasst ca. 455 qkm, das entspricht etwa Andorra. Das nordöstliche Ende wird von der eigentlichen Seychellengruppe gebildet und ist 1600 km entfernt vom afrikanischen Kontinent. Hier wohnt fast die gesamte Bevölkerung des Landes ca. 75.000 Einwohner. Diese Inselgruppe besteht aus 20 zum Teil recht schroffen, bergigen Granitinseln.

Die Hauptinsel ist Mahé mit der Hauptstadt Victoria, die alleine fast 25.000 Einwohner hat. Unser erstes Hotel war das Palm Resort in der Anse a la Mouche. Auf einem Berg gelegen wurden einige große Bungalows aus Holz gebaut und von ihrer Terrasse kann man die wunderschöne Bucht überschauen.

Die Inselbewohner nennen sich „Seychellois“, eine Bezeichnung die noch aus der früheren Kolonialzeit stammt. Die ersten französischen Siedler brachten im 18. Jahrhundert eine Vielzahl von Sklaven mit, die hauptsächlich von Madagaskar und Ostafrika stammten. Nach ihrer Freilassung 1835 vermischten sich die Sklaven mit ihren ehemaligen Herren und so gibt es heute keinen reinen Afrikaner mehr. Als Kreolen verstehen die Einheimischen sich selbst.
Die Amtssprache ist englisch, es wird aber sehr häufig französisch gesprochen.entwickelte sich der Dialekt „Creole“ aus der Sprache, die man wie die EinwohnerSeychellois nennt. Der Wortschatz setzt sich aus Bantu, Madegassisch und Französisch zusammen.

Wir besuchten Victoria, die Hauptstadt von Mahé. Einer der ersten Eindrücke war ein Denkmal für die Unabhängigkeit. Erst 1976 wurden die Seychellen in die Unabhängigkeit entlassen. Sie waren seit 1811 im Besitz von Großbritannien.

Obwohl sich die Regierung, die Zentren für Tourismus und Handel und der Hafen in Victoria befinden, hat sie wenig Flair von einer Metropole. Mit ihren 25.000 Einwohnern strahlt sie eher den Charme einer gemütlichen Provinzstadt aus.

Der Clock Tower ist das Wahrzeichen der Stadt. Er wurde 1903 zum Gedenken an die 1901 verstorbene Queen Victoria errichtet und wurde zum Symbol der Eigenständigkeit der von Mauritius abgenabelten englischen Kolonie. Er ist acht Meter hoch und 5 Tonnen schwer und ist ein Abbild des Clock Towers direkt vor der Victoria Station in London.

Hier steht die einzige Ampelanlage der Seychellen…..und sie funktioniert.
Einer der beliebtesten und belebtesten Plätze von Victor ist der Selwyn Clarke Markt. Er ist nach einem Gouverneur benannt, der auf den Seychellen das Stimmrecht einführte. Der Markt ist Umschlagplatz für Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch, aber auch Strohhüte, Postkarten und Souvenirs.

An der Quincy Street trafen wir auf den einzigen Hindu Tempel der Insel. Er wurde 1992 für die 2000 hier lebenden Hindus gebaut.
Vor 1850 gab es keine Schulen auf den Seychellen. Wer seinen Kindern eine Ausbildung zukommen lassen wollte, musste sie nach Mauritius schicken. Heute besteht Schulpflicht für alle Kinder zwischen 6 und 16 Jahren. Unser Hotel, eingebettet in tropische Vegetation, lud ein zum Entspannen.

Vom Flughafen Mahe aus starteten wir nach Praslin um von dort die Fähre nach La Digue, unserer zweiten Insel in diesem Urlaub zu nehmen. Der Flug dauert nur 15 Minuten und wir landeten auf der zweitgrößten Insel der Seychellen, Praslin.
Vom Flughafen Praslin ging es sofort mit dem Auto zum Hafen. Wir durchquerten die Insel und bekamen den ersten Eindruck von der üppigen Vegetation Unsere Fähre konnten wir wegen der leichten Verspätung nicht mehr erreichen. So mussten wir auf die nächste Fähre warten.

La Digue

La Digue, der nach Silhouette viertgrößten Insel der Seychellen, gebührt eigentlich der dritte Platz, zumindest was ihre Einwohnerzahl angeht. Es sind heute 2000 Menschen, die dieses reizvolle Eiland bevölkern und sich selbst LADIGUOIS nennen. Die ersten Granitfelsen, für die die Seychellen so bekannt sind, tauchten auf.

Granit, wie er auf den Seychellen vorkommt, mit einem Alter von 650 Millionen Jahren findet man sonst nur auf den Kontinenten. Dieses Urgestein stammt stammt noch aus jener Erdepoche, als noch alle Landmassen in einem Stück vereint waren. Vor 160 Millionen Jahren trennte sich Indien von Afrika und unterwegs verlor es vor 75 Millionen Jahren Madagaskar und vor 40 Millionen Jahren die Seychellen, bis es schließlich auf Asien prallte. Das der Ostteil Madagaskars und der Süden Indiens verbunden gewesen sein müssen ist nachgewiesen, sie bestehen aus dem gleichen Urgestein wie die Seychellen.

Noch immer genießt La Digue den Ruf, ein idyllisches Fleckchen Erde zu sein, auf dem anstelle von Autos Ochsenkarren verkehren. Das stimmt aber nur bedingt. Mittlerweile gibt es auch hier einen kleinen Bus und 4-5 Taxen.



Vorbei an den Kokosplantagen von L’union Estate und an einer Schiffswerft, kamen wir an den berühmten Strand La Source a Jean. Der Fußweg endete im feinen weißen Sand der Bucht, die sich in mehrere kleine Buchten aufteilt und durch ihre imposanten Granitfelsen schon die Kulisse für viele Werbespots gebildet hat.





Auf dem Rückweg zu unserem Hotel besuchten wir eine Stelle an der die berühmten Schildkröten der Seychellen lebten. Die Riesenlandschildkröten gehören zu den ältesten existierenden Tierarten. Ihre Vorfahren bevölkerten bereits vor 189 Millionen Jahren zur Zeit der Dinosaurier die Erde. Als die ersten Schiffe mit den Entdeckern die Inseln erreichten, war es bald um ihre Existenz geschehen. Schon wenige Jahre nach der ersten Bevölkerung lebte keine einzge Landschildkröte auf den Hauptinseln mehr. Sie waren bereits alle verspeist. Nur auf den abgelegenen Inseln des Aldabra Atolls überlebte eine große Kolonie. Von ihr stammen alle Riesenschildkröten, die es heute auf den Seychellen gibt. Wie alt die Schildkröten werden hat man bis heute nicht mit letzter Sicherheit fests tellen können. Man geht aber davon aus, dass sie mindestens 200 Jahre alt werden.

Mit der Fähre fuhren wir dann einige Tage später nach Praslin.

Praslin

Praslin ist elf Kilometer lang und bis zu fünf Kilometer breit und damit die zweitgrößte Insel der Seychellen. Der Landschaftscharakter der Insel ist weniger schroff und steil als der Mahes. In der Vegetation überwiegen Kokospalmen. Heute leben mehr als 5.000 Menschen auf Praslin. Die meisten Arbeitsplätze bringt der Tourismus, denn an Besuchern mangelt es Praslin nicht.

Unser Hotel war„Les villas d’or“. Es waren nur einige wenige gemütliche Bungalows mit voll eingerichteter Küche, 2 großen Schlafzimmern und einer riesigen Terrasse. Die Umgebung war sehr schön angelegt und wir waren nach wenigen Minuten überzeugt, es sehr gut angetroffen zu haben.

Der Bungalow lag nur wenige Meter vom weißen Strand und dem türkisfarbenen Meer entfernt.

Inmitten von Praslin liegt das Naturreservat Vallee de Mai, das zum Schutz der Coco de Mer Palme eingerichtet wurde. Die Coco de Mer ist die ausgefallenste Sehenswürdigkeit der Seychellen. Die Palme mit ihrer einzigartigen Doppelnuss wächst nur auf Praslin und der vorgelagerten Insel Curieuse. Während die männlichen Pflanzen armlange dunkelbraune Kolben tragen, bringen die weiblichen Palmen, die von einer Basthülle umgebene Nuss hervor, die sieben Jahre zur Reife benötigt. Sie können bis zu 20 kg wiegen. Zirka 5000 Palmen wachsen hier im Vallee de Mai von denen etwa die Hälfte weiblichen Geschlechts ist. Viele von ihnen sind mehrere hundert Jahr alt.


Als Sindbad der Seefahrer noch den Indischen Ozean befuhr, geschah es manchmal, dass solch eine seltsame Riesennuss an die tropischen Strände geschwemmt wurde. Sie waren seinerzeit von den Regierenden Königen und Sultanen begehrte Einzelstücke. Ein Untertan, der es wagte ei solches Strandgut für sich zu behalten, riskierte sogar sein Leben. Sie wurden teilweise reich mit Gold , Silber und Edelsteinen verziert und sind heute noch im Grünen Gewölbe in Dresden zu bewundern. Bis heute kann niemand sagen, warum diese Palme sich ausgerechnet auf Praslin entwickelte. Gab es ein besonderes Ereignis auf Praslin, dass den Riesenwuchs verursachte oder war es nur eine extravagante Laune der Evolution.

Praslin reklamiert die schönsten Strände der Seychellen für sich und das zu recht. An der Cote d’Or, an der unser Hotel lag, verbrachten wir die letzten Tage unseres Urlaubs.

Hier einige Bilder aus dem Seychellen Album

Seychellen - Paradies im Indischen Ozean

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