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Sambia

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Sambia
[ˈzambi̯a] (Republic of Zambia [ˈzæmbɪə]) – vormals Nordrhodesien – ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Er grenzt an Angola, die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Botswana und Namibia. Der Name leitet sich vom Fluss Sambesi ab. Sambia wurde am 24. Oktober 1964 vom Vereinigten Königreich unabhängig. Im Index der menschlichen Entwicklung 2016 liegt Sambia auf Platz 139 von 188.Sambia hat mildes tropisches Klima, das durch die Höhenlage gemäßigte Temperaturen aufweist (Kalttropen). Es gibt drei Jahreszeiten: Eine kühle Trockenzeit von Mai bis September mit Temperaturen zwischen 15 und 27 °C. In den Monaten Juni und Juli können die Morgentemperaturen auf 10 °C und die Nachttemperaturen auf 4,5 °C absinken. Eine heiße Trockenzeit im Oktober und November mit Temperaturen zwischen 24 und 32 °C. Eine heiße, schwüle Regenzeit von Dezember bis April mit heftigen tropischen Stürmen. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Zeit zwischen 27 und 38 °C. Tagsüber wechseln sich sehr starke Regenschauer mit stellenweise sonnigem Wetter ab. In einigen Jahren, etwa 2007/2008, kam es zu ungewöhnlich hohen Niederschlägen, die Todesopfer forderten und Ernten bedrohten. Die vorherrschende Vegetation in weiten Teilen des Landes sind Savannen. Der Sambesi entspringt in Nordsambia und bildet Sambias Südgrenze zu Namibia, Botswana und Simbabwe (Viktoriafälle), wobei er auch den aufgestauten Karibasee durchfließt.

Klimatabelle Sambia

Monat JAN FEB MRZ APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
Max.Temp. 27 27 27 27 26 24 24 27 30 32 30 28
Min. Temp. 17 16 15 14 11 8 7 9 13 16 17 18
Sonnenstunden 6 6 7 8 9 9 9 10 10 10 8 6
Regentage 13 12 9 4 1 0 0 0 0 2 6 13
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Sambia - das wahre Afrika

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Auch diese Reise machten wir mit unserem Spezialisten Reisebüro für Afrika - Outback Africa.

Von Düsseldorf aus flogen wir über Dubai nach Lusaka, der Hauptstadt Sambias. Von Lusaka aus ging es dann weiter nach Mfuwe, einer kleinen Stadt im Nordosten Sambias. Die ersten Tage unseres Urlaubs verbrachten wir in der Kafunta Safari Lodge in South Luangwa, einem der bekanntesten Nationalparks in Sambia.

Sambia wirbt nicht zu Unrecht mit dem Slogan „das wahre Afrika“. Riesige Gebiete mit unberührter Wildnis stehen unter Naturschutz, sind aber schwer erreichbar. Daher sind wir während des Urlaubs einige Strecken geflogen.

Insgesamt höchstens 20 Gäste wohnten in den zehn strohgedeckten Chalets auf hölzernen Plattformen.. Speiseterrasse und Bar sind um einen großen Nussbaum gebaut und bieten einen Panoramablick auf eine Überschwemmungswiese des Luangwa-Flusses. So waren schon von der Lodge aus viele Tierbeobachtungen möglich.


Morgens um 6:00 Uhr setzten wir mit dem Auto auf einem Ponton über den Luangwa River über in den Nationalpark. Die gleiche Prozedur wurde nachmittags um 15:30 Uhr wiederholt.
Die Pirschfahrt am Nachmittag wurde dann fortgesetzt bis zur Dunkelheit um dann auch noch im Scheinwerferlicht Tiere beobachten zu können.



Der im südlichen Afrika fließende Luangwa ist ein 806 km langer, linker Nebenfluss des Sambesi. Der normalerweise wasserreiche Fluss entspringt in den hohen Grenzgebirgen von Sambia und Malawi westlich des nördlichen Endes des Malawisees.

Während unseres Urlaubs führte der Luangwa jedoch nur wenig Wasser, da Trockenzeit war.


Hier einige Bilder unserer Tierbeobachtungen.

Das komplette Album finden Sie hier.


Den 4. und 5. Tag verbrachten wir im Island Bush Camp. Das Camp liegt auch am Luangwa, ist aber einige Autostunden von Kafunta entfernt.

Das kleine, sehr intime Camp ist nur von Ende Mai bis Oktober geöffnet und liegt in einem einsamen, besonders tierreichen Teil des Nationalparks, in den kaum andere Besucher vordringen. Die fünf rustikalen Grashütten bieten maximal acht Gästen Platz. Die Schlafräume und sanitären Einrichtungen mit Blick auf den Luangwa sind auf Holzplattformen in sicherer Höhe von 1,50 Metern gebaut.

Wir machten von hier aus einige Pirschfahrten und waren auch zu Fuß im Busch unterwegs. Eine bewaffnete Begleitung war hier erforderlich.



Am 6. Tag fuhren wir zurück zur Kafunta River Lodge, wo wir direkt am Nachmittag noch eine Pirschfahrt unternahmen.

Nach dem Frühstück wurden wir am 7. Tag zum Flughafen Mfuwe gebracht. Mit einer kleinen Propellermaschine ging es via Lusaka in den Lower Zambezi Nationalpark. Am Royal Airstrip wurden wir von unserem Guide Troy erwartet der uns zum Camp brachte. An der Mündung des Chongwe-Flusses in den Sambesi liegt das Chongwe River Camp. Große Akazienbäume spenden im Camp Schatten – und ziehen mit ihren Früchten Elefanten an, die täglich zwischen den Zelten umherwandern. Neun klassische Safari-Hauszelte sind komfortabel ausgestattet, verfügen über ein Bad mit Dusche und Toilette sowie eine kleine Veranda mit Blick auf den Fluss.



Das Camp hatte eine fantastische Lage.

Das untere Sambesi-Tal gehört zu den schönsten Gegenden Sambias. Der ruhig fließende, breite Sambesi bildet hier die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe, auf der simbabwischen Seite liegen die berühmten Mana Pools. Eine wenig besuchte, tierreiche und landschaftlich ausgesprochen schöne Gegend. Auffallend sind die vielen hohen Bäume, die in der offenen Landschaft ihre breiten Kronen voll entfalten können. Im Hintergrund ragt die Bergkette des Zambezi Escarpment auf - ein echter Garten Eden. Große Büffel- und Elefantenherden werden hier häufig gesichtet.

Schon im Camp und in der direkten Umgebung konnten wir viele Tiere beobachten.



Den 8. - 10. Tag verbrachten wir im Chongwe River Camp und nutzten alle hier zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, wie Pirschfahrten im offenen Allradwagen innerhalb und außerhalb des Nationalparks, Fahrten mit dem Motorboot auf dem Fluss und Kanufahrten. Die vielleicht spannendste Art, die Natur am Sambesi zu erleben, ist eine Kanu-Safari. Das Paddeln übernahmen die Guides. Ohne störende Motorgeräusche konnte man sich zurücklehnen, die Ruhe und die bunte Vogelwelt genießen. Besonders in der Trockenzeit kommen Elefanten, Büffel und viele andere Tiere ans Ufer.



Hausboot Tour

Im Buschflieger ging es am 11. Tag vom Royal Airstrip via Lusaka nach Livingstone. Am Flughafen Livingstone erwartete uns ein Fahrer, der uns über die Grenzübergänge von Botswana und Namibia zum Startpunkt des Bootes auf dem Chobe Fluss brachte.

Die Zambezi Queen ist mit 14 Suiten auf zwei Ebenen eine schwimmende Luxuslodge, die alles bietet, was auch eine gehobene Unterbringung auf dem Festland auszeichnet.



Der wohl größte Vorteil der schwimmenden Zambezi Queen gegenüber einer festen Lodge ist die Mobilität mit immer wieder neuen, spektakulären Aussichten zum Ufer des Chobe und seiner reichen Tierwelt. Das Hausboot kreuzt im Caprivi-Gebiet zwischen Namibia und Botswana auf einer festen Route. Zu den Aktivitäten während des Aufenthaltes gehören tägliche Bootsafaris und ein Dorfbesuch.

Der Chobe-Fluss ist Heimat und Lebensader für viele Tier- und Vogelarten, vor allem aber ist diese Gegend berühmt für große Elefantenherden. Ein besonderes Erlebnis ist es, den Fluss nicht nur vom Ufer aus zu sehen, sondern gemächlich vom Hausboot aus – und dort auch zu übernachten.



Am 14. Tag fuhren wir zurück über die Grenzübergänge von Namibia und Botswana nach Sambia und starteten von Livingstone unseren Haimflug über Lusaka und Dubai nach Düsseldorf.

Es war ein toller Afrikaurlaub.