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Karibik Kreuzfahrt

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Minimal 22 22 22 22 23 24 24 24 24 23 23 22
Sonnenstunden 8 9 9 9 8 8 9 9 8 8 8 7
Regentage 9 8 7 6 10 10 9 10 10 11 12 11
Wassertemperatur 26 26 27 27 28 28 28 28 29 28 27 27



14 tägige Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 2 durch die südliche und nördliche Karibik.
Im März 2014 schipperten wir mit dem Wohlfühlschiff durch die Karibik. Das Meer war ruhig, das Wetter war toll und wir sahen die nachfolgenden Inseln in der gezeigten Reihenfolge.



Ausgangspunkt La Romana
Ausgangshafen unserer Kreuzfahrt war La Romana in der Dominikanischen Republik. Auf der Route wollten wir 10 Karibische Inseln besuchen. Da wir am frühen Nachmittag ankamen, konnten wir unsere Kabine 10062 sofort beziehen. Bei Sonnenuntergang liefen wir aus in Richtung Aruba.
Die Entfernung von 365 Meilen bedeutete, dass wir die Nacht und den nächsten Tag auf See verbringen würden. Das nennt man dann Schiffstag, ein Tag zum Eingewöhnen und zur Orientierung auf dem Schiff.



Aruba ist eine der drei ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao), die geographisch zu Südamerika gehören und Teil der Kleinen Antillen in der südlichen Karibik sind. Die Insel liegt 25 Kilometer nördlich von Venezuela. Sie ist neben den Inseln Curaçao und St. Maarten sowie den Niederlanden (bestehend aus den eigentlichen Niederlanden in Europa, sowie Bonaire, Sint Eustatius und Saba in der Karibik) einer der vier gleichberechtigten Teile des Königreiches der Niederlande. Wie die anderen Landesteile hat auch Aruba eine eigene Verfassung und Regierung. Die Insel genießt vollkommene innere Autonomie. Aruba liegt außerhalb der Orkanzone und genießt ganzjährig Sonnenwetter und kühlende Passatwinde


Curacao
In der Nacht schipperten wir dann mit gedrosselter Geschwindigkeit zur nahen Insel Curacao. Curacao ist die größte der ABC Inseln. Hier leben etwa 150.000 Einwohner aus ca. 60 Nationen .
Die Insel mit ihren bonbonbunten Kolonialbauten wird gerne als Amsterdam der Karibik bezeichnet.
Willemstad wird durch den Meeresarm Sint Annabaai, der tief ins Land reicht, in zwei Teile geteilt. Punda ist der östliche Teil der Stadt und das eigentliche Herz, und Otrabanda. Die beiden Teile werden verbunden durch die sanft schaukelnde Königin Emma Brücke.

Nach einem weiteren Schiffstag erreichten wir die Insel San Lucia

San Lucia ist typisch für die so genannten Windward Islands. Lange Sandstrände, Korallenriffe, Regenwald, ein Vulkan und Schwefelquellen. Die Hauptstadt Castries wurde 1765 von Franzosen gegründet. 14 mal wechselten die Eigentumsverhältnisse der Insel zwischen England und Frankreich, bevor sie endlich 1841 bei England verblieben. Die Einwohner nennen sich Luuschies und erfreuen sich seit 1979 der Unabhängigkeit ihres Landes.



Grenada erreichten wir am frühen Morgen des nächsten Tages. Da wir schon mal hier waren, wussten wir, dass das beste Beförderungsmittel die auch von den Einheimischen benutzten Kleinbusse sind.
Wir fuhren also zur Grand Anse Bay, wo wir vor mehr als 20 Jahren schon einen Urlaub verbrachten. St. George’s liegt an den Hängen rund um eine natürliche hufeisenförmige Hafenbucht und hat ein koloniales Stadtbild, das durch die französischen und britischen Kolonisten geprägt wurde. Die Stadt wurde im Jahr 1650 als Fort Royal durch die Franzosen gegründet.
Die Einwohner Grenadas stammen zu über 95 % ganz oder teilweise von Afrikanern ab, die von den europäischen Kolonialisten zur Sklavenarbeit auf die Insel gebracht wurden. Wenige Reste der ursprünglich ansässigen Kariben haben die Eroberung der Insel durch die Franzosen im 17. Jahrhundert überlebt.

Barbados war unser nächstes Ziel. Hier war die erste Woche unserer Reise beendet und viele Passagiere verließen das Schiff um ihren Heimflug anzutreten. Wir nutzten den Tag für einen Ausflug über die Insel und besuchten das Sunbury Plantation House, die Parish Church und einen Orcideengarten mit über 30.000 seltenen Orchideen und anderen tropischen Pflanzen wie Bougainvillea, Helikonia, Palmen, Farnen, Kakteen und Sukkulenten.

Nacheinem entspannenden Schiffstag erreichten wir Dominica, die Insel, die am 3. November 1493 von Columbus auf seinem Weg in die Neue Welt entdeckt und nach dem Wochentag Sonntag Dominica genannt wurde. Erst 200 Jahre später ließen sich Franzosen auf der Insel nieder, die dann im 18. Jahrhundert an die britische Krone ging. Seit 1925 wurde die Insel schrittweise in die Unabhängigkeit entlassen und ist seit 1978 ein unabhängiger Staat.

Antigua war unser nächstes Ziel und wir erreichten die Insel wie immer bei Sonnenaufgang. Die Insel, die auch von Kolumbus entdeckt wurde, war seit Ende des 17. Jahrhunderts in britischem Besitz. Ausgedehnte Zuckerrohrplantagen bestimmten zur Kolonialzeit das Bild der Insel.
Die Stadt St. Johns wurde 1632 von englischen Kolonisten aus St. Kitts angelegt. 1981 wurde St. Johns die Hauptstadt des neu gebildeten Staates Antigua und Barbuda.

St. Maarten, unsere nächste Insel erreichten wir bei Sonnenaufgang. Die 92 qkm große Insel ist zwischen Frankreich und den Niederlanden aufgeteilt. Der nördliche Teil wird St. Martin genannt und gehört zu Frankreich und der südliche Teil bildet das eigenständige niederländische Land Sint Maarten. Wir nahmen uns dann ein Taxi um zum berühmten Flughafen von Philipsburg zu fahren. Das Besondere an diesem Flughafen ist, dass die Landebahn direkt hinter dem Strand anfängt, so dass die Flugzeuge nur wenige Meter über den Köpfen der Urlauber hinweg landen.

Sehr früh am nächsten Morgen näherten wir uns Tortola. Sie ist die größte der 60 britischen Jungferninseln. Sie erhielt den Namen aufgrund der vielen Turteltauben, die die Insel bevölkern. Die Hauptstadt ist Road Town, wo die meisten der 14.000 Einwohner leben. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurden die Europäer auf diese Insel aufmerksam, nachdem sie 1493 durch Christopher Columbus zusammen mit der gesamten Inselgruppe entdeckt wurde.


Nach einem weiteren Schiffstag erreichten wir La Romana am nächsten Morgen. Alles war für die Abreise vorbereitet, die Koffer waren schon abgeholt und mittags gings dann zum Flughafen und zurück in die Heimat.